Patentrechercheur mit Erfahrung

Mein Name ist Uwe Spadaccini, Inhaber und Geschäftsführer der Infovida GmbH. Patentrecherchen sind seit 30 Jahren mein Spezialgebiet. Zu Beginn meiner Tätigkeit erfolgte die Recherche in Auslegestellen anhand von Mikrofilmkarten. Die Möglichkeit auf Online-Datenbanken zuzugreifen, nutzte ich 1996 für meine Selbstständigkeit im Bereich der Patentinformation. Seitdem hat sich die Technologie schnell weiterentwickelt und heute eröffnet die künstliche Intelligenz neue Möglichkeiten für die Recherche. Durch meine langjährige Erfahrung als Patentrechercheur in Kombination mit der neuesten Technologie biete ich meinen Kunden zuverlässige und zugleich effiziente Recherchen an.

Professionelle Patentrecherche

Für Unternehmen, Patentanwälte und Erfinder recherchiere ich in physikalischen und technischen Fachgebieten nach Patentliteratur. Dies kann eine Recherche zur Neuheit einer Erfindung im Vorfeld einer Patentanmeldung sein oder zu Stand der Technik für einen thematischen Überblick. Häufig nachgefragt sind auch Recherchen nach Einspruchsmaterial oder zu Dokumenten für eine Nichtigkeitsklage. Auch anspruchsvolle Freedom-to-operate Recherchen (FTO) führe ich im Kundenauftrag durch.
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Innovationen schützen

Patente sind für Startups und Gründer eine wichtige Möglichkeit, um ihre Innovationen zu schützen. Und die Kenntnis von bestehenden Schutzrechten ist essentiell, um nicht unwissentlich Schutzrechte Dritter zu verletzen. Startups, Selbstständige und kleine Unternehmen (KMU) erhalten unter bestimmten Umständen vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eine Förderung durch das WIPANO-Programm. Das beinhaltet die Bezuschussung einer Patentrecherche im Vorfeld einer Patentanmeldung.
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Hybride Patentrecherche mit KI

Künstliche Intelligenz wird inzwischen in vielen Bereichen eingesetzt und verändert auch die Patentrecherche. Aus meiner Sicht ist KI aber kein Ersatz, sondern eine Ergänzung für die klassische Recherche. Je nach Aufgabenstellung führt die Kombination aus bewährten Suchstrategien und KI-gestützten Verfahren zu effizienten und nachvollziehbaren Rechercheergebnissen.

Bei der hybriden Patentrecherche kombiniere ich die bewährten Methoden der klassischen Patentrecherche mit den Möglichkeiten moderner KI-gestützter Suchverfahren. Während die klassische Recherche auf IPC-Klassen, Keywords und booleschen Operatoren basiert, nutzt die KI vektorbasierte Suchverfahren, um in kurzer Zeit inhaltlich ähnliche und thematisch relevante Patentdokumente zu identifizieren.

In der Praxis liefert die KI so in kürzester Zeit eine Auswahl relevanter Patentdokumente. Allerdings ist dabei nicht mehr nachvollziehbar, weshalb bestimmte Dokumente gefunden und andere nicht berücksichtigt werden. Mit einer Veränderung des Suchtextes verändern sich auch die ausgewählten Dokumente. Je nach Art der Recherche beeinflusst das meine Nutzung der KI.

Bei Neuheitsrecherchen oder Stand-der-Technik-Recherchen steht häufig die zeitsparende Identifikation wichtiger Dokumente im Vordergrund. Eine vollständige Erfassung aller Dokumente ist dabei nicht erforderlich. Hier kann der Einsatz von KI den Rechercheaufwand deutlich reduzieren und den Rechercheprozess beschleunigen.

Anders sieht es bei Einspruchs- oder Nichtigkeitsrecherchen aus. Hier zeigt meine Erfahrung, dass je nach Einzelfall manchmal die KI-gestützte Recherche und manchmal die klassische Recherche die relevantesten Treffer liefert. Deshalb kombiniere ich bei diesen Recherchearten konsequent klassische Suchstrategien mit einer KI-Recherche, um das beste Ergebnis zu erhalten.

Bei einer Freedom-to-Operate-Recherche (FTO) dient KI für mich ausschließlich als Ergänzung. Hier stehen Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse im Vordergrund. Das Ziel ist es, sämtliche potenziell relevanten Schutzrechte zu identifizieren und zu bewerten. Die KI unterstützt mich hier bei der Auswertung umfangreicher Patentdokumente, indem sie beispielsweise Inhalte des Dokuments in Bezug auf relevante technische Merkmale zusammenfasst.

Aus meiner täglichen Recherchepraxis weiß ich, dass keine Suchmethode für sich allein die Beste ist. Entscheidend ist die Wahl der richtigen Strategie für die jeweilige Fragestellung. Mein Ansatz ist somit eine hybride Patentrecherche. Ich arbeite weiter mit klassischen Methoden und setze die KI dort ein, wo sie einen echten Mehrwert bietet. So lassen sich die Vorteile beider Welten optimal nutzen.